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Nachrichten aus unserer Praxis

Zur Übersicht | 13/02/2017

Virusgrippe (Influenza) und kein Ende?

Die Influenza treibt (neben Noroviren mit Brechdurchfällen) wieder ihr Unwesen, dieses Jahr schlimmer als in den vorangegangenen Jahren. Die Impfung ist umstritten. Sicher sinnvoll ist sie bei chronisch Kranken und Geschwächten und meist bei Menschen über 60. Beim Schutz durch die Impfung wird aktuell von einem höchstens 40%-igen Schutz gesprochen. Das bedeutet, dass auch viele Geimpfte keinen sicheren Schutz haben, jedoch meist immerhin leichter krank sind als Ungeimpfte. Der Schutz durch die Impfung ist altersabhängig, bei Alten und ganz Jungen schlechter als bei Menschen mittleren Alters. Das hängt ja auch von den zirkulierenden Stämmen ab und von Virusshift (also im Verlauf des Zirkulierens stattfindenden Erbgutveränderungen).

Es wird der an der gegenüberliegenden Erdkugel gewonnene Influenzastamm (der ja der anderen Erdkugelhälfte ein halbes Jahr voraus ist) genommen und auf Hühnereiern gebrütet. Damit liegt man häufig leider teilweise falsch. Bisher gibt es noch keinen besseren Weg. Der Produktionsprozess dauert jedoch einfach so lange, besonders die Massenproduktion erfordert viel Zeit. Ich hoffe und denke, dass die Impfstoffe bald anderes produziert werden können.

Junge Menschen sind nicht immer besonders betroffen, meist sogar weniger (im Durchschnitt), am schwersten erkranken die Älteren und chronisch Kranken und Kinder, weil das Immunsystem dann Schwächen aufweisen kann. Es kann in bestimmten Saisons, wie zum Beispiel teilweise aktuell, sein, dass die 40-60jährigen gegenüber den 20-40jährigen Vorteile haben, weil der aktuell zirkulierende Influenzastamm in der Jugendzeit der jetzt Alten schon einmal kursiert ist. Natürlich durchgemachte Influenza-Infektionen hinterlassen meist eine deutlich stärkere, breitere und meist lebenslang anhaltenden Immunität, so dass diese "Erfahrenen" dann nicht oder nur schwach krank werden, mit und ohne Impfung. Mehr Infos zur Impfung:

Was kann man nun tun, um gegen Influenza besser gewappnet zu sein?
Viele Tipps finden sich auf:
 

Es gibt gute Hinweise, dass das optimale Verhältnis Omega-3- : Omega-6-Fettsäuren  1:2 wäre, dass es in unserer Kultur aber im Durchschnitt 1:10 beträgt, also viel zu niedrig ist, d.h., durch die tierisch betonte Ernährung bekommen wir viel zu viel Omega-6 ab. Das kann aktuell einen Vorteil haben: gute Abwehrkraft. Nachteil: hohe Entzündung, mehr Gefäßschädigung, höheres Krebsrisiko.
Es kann bedeuten, dass Menschen mit einem hohen Anteil tierischer Nahrungsmittel seltener Erkältungen bekommen und dass Vegetarier gefährdeter sind. Es kann aber auch heißen, dass die Fleischliebenden, wenn eine Infektion sie erwischt, besonders eine hochakute wie Influenza, heftiger reagieren und kränker werden als Vegetarier.

Es kommt auf die BALANCE an, d.h. weder zu viel noch zu wenig hilft viel...

Und: in verschiedenen (medizinischen/gesundheitlichen) Situationen und je nach KONSTITUTION und ERBE (!) kann ein verschiedener Level (von Mensch zu Mensch unterschiedlich!) optimal sein. Der eine neigt mehr zu Entzündung, der andere mehr zu Immunschwäche, der dritte zu Degeneration etc. Hängt auch von bestehenden Krankheiten/Medikamenten immens ab.
Hier greift die naturheilkundliche Ordnungstherapie:

http://www.phytodoc.de/naturheilkunde/naturheilverfahren/ordnungstherapie

und natürlich die Selbsterfahrung, was einem gut tut.

Kann man in der Praxis beobachten, ist in Studien kaum belegbar und auch nicht innvoll zu untersuchen, da so hochkomplex und da gleichzeitig so irre viele Faktoren einfließen. Man bräuchte Milliarden Menschen bei so vielen Faktoren, um valide statistische Daten zu erhalten, nicht durchführ- und bezahlbar. Da ist Ausprobieren und Erfahrung deutlich allen "Studien" überlegen. Besonders bei Tieren, z.B. Milchkühen, kann man deutliche Unterschiede beobachten mit und ohne Nahrungsergänzung: In einer Hochleistungssituation, nämlich dauernder hoher Milchproduktion, geben Tiere deutlich mehr Milch und sind seltener krank, die hochwertige und sinnvolle Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Beim Menschen sollte das durch eine Messung solcher Stoffe im Blut und Ergänzung nur bei nachgewiesenem Mangel flankiert werden.

Konventionelle Medikamente können Symptome lindern bei Influenza (z.B. Ibuprofen, Novaminsulfon, Pantoprazol), jedoch kaum die Ursachen behandeln, wenn, dann nur mit schlechter Wirkung und möglichen starken Nebenwirkungen.                                              Aussichtsreicher ist hier die Behandlung im naturheilkundlichen Bereich: Es empfiehlt sich die Gabe von Zinkorot 25, Vitamin C, Sinupret, Zistrosentee, Ingwertee, Pelargonium sidoides-Extrakt (Umckaloabo). Auch Hühnerbrühe, etherische Öle in Thymian (z.B. Salviathymol, Bronchipret Tabletten), Eukalyptus, Cystus 052-Tabletten (im Mund zergehen lassen) können zusammen mit Soledum oder Gelomyrtol Kapseln wirken. Nasenspülungen sind anzuraten. Abschwellende Nasentropfen, wenn die Nase dicht ist und der Schlaf gestört ist, jedoch maximal 7Tage hintereinander. Diese Empfehlungen gelten natürlich nicht für jeden Menschen gleichermaßen und müssen an die individuelle Situation jeweils ärztlicherseits angepasst werden.

 

Viel Erfolg und Glück beim Gesundbleiben und -werden wünscht

 

Ihre Praxis Dr. Musselmann & Geppert


 

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